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GEMEINSCHAFT FÜR MENSCHENRECHTE IM FREISTAAT SACHSEN e.V.
Mitglied im FORUM MENSCHENRECHTE 


Dresden, 12. Oktober 2015

 

Sehr geehrte Dresdnerinnen und Dresdner,

nachdem es mit Ihre Unterstieung gelungen ist, das anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung herausgegebene Buch „Als Dresden neu geboren wurde" zu verbreiten, möchten wir ein neues Projekt wagen.

Nach den Jubelarien anlässlich der „Silberhochzeit" der deutschen Einheit wollen wir eine Bilanz für Dresden von 1990 bis 2015 versuchen, die verstärkt den Maßstäben der Charta der Menschen­rechte und des Völkerrechts entspricht

Unter dem Titel "Dresden - Bilanz seit 1990" soll die Zeit nach der "Wende", besonders das Einlösen der Versprechen der damaligen Hauptakteure beleuchtet werden, so die Folgen des Wirkens der Treuhand, die Abwicklung in Wissenschaft und Bildung, die Veränderungen im sozialen und kulturellen Bereich, die Entstehung und Entwicklung des,Prekariats, der Kampf um den Frieden und andere Gebiete.

Zu den Mitgestaltern gehören u.a. Reinhard Balzk, Edith Franke, Eberhard König, Fritz Rick, Horst Schneider und Rolf Ziegenbein.

Die GMS bittet Sie, das Projekt durch Spenden zu unterstützen. Als gemeinnütziger Verein sind wir berechtigt, Ihnen eine Spendenbescheinigung auszufertigen.

 

 Prof. Dr. Horst Schneider                           Dr. Eberhard König

  Leiter der Autorengruppe                                               i.A. des Präsidiums der GMS

Inhalt

Prolog

Goldene Worte als Maßstab für die Bewertung der Politik

1.             Warum eine Bilanz nach der Bilanz?

2.               Suchet der Stadt Besten

3.               „Ohne Gottes Hilfe hätten wir es nicht geschafft"(Helmut Kohl)

4.               Der „Sturm auf die Stasi"

5.               „Kirche und Staat gehören zusammen"

6.               „20 Jahre deutsche Wiedervereinigung"

7.               Die Ergebnisse der Arbeit der Treuhand in Dresden

8.               Das Prekariat — eine neue soziale Schicht auch in Dresden

9.               Mit Bildung und Wissenschaft Zukunft gestalten?

10.            „In Sachsen fehlen 16.700 Erzieherinnen"

11.            .11.  Dresden: Ein Ausgangspunkt der unheilvollen

12.            Auslandseinsätze der Bundeswehr

13.            Hintergründe der unwürdigen Auflösung der Militärakademie „Friedrich Engels" in Dresden

14.            Der Tod ist auch ein Meister aus Dresden

15.            Der Abzug der 1. Gardepanzerarmee der

16.            russisch-sowjetischen Streitkräfte (WGT) in den Jahren 1990-1992 aus Dresden und Sachsen

17.            „Und das Recht ist eine Katze im Sack" (Bertolt Brecht)

18.            „Wer ein Leben zerstört, zerstört ein Welt" (Talmud)

19.            Anmerkungen zur städtebaulichen Entwicklung Dresdens vor und nach der „Wende"

20.            „Undenkbar, was die Stadt ohne ihre Kunstschätze heute wäre"

21.            Der steinige Weg nach oben - Bergsteigerchor

22.            „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" (Bert Brecht)

23.            Jede Gesellschaft hat ihre Helden Zuspruch

24.            Autoren

Reinhardt Balzk, Dipl. rer. pol., Dresden, Jg. 1934,

Edith Franke, Dr. phil., Soziologin, Dresden, Jg. 1942,

Eberhard König, Dr. rer. nat., Physiker, Dresden, Jg. 1945,

Christoph Körner, Dr. theol. , evangelischer Gemeindepfarrer i. R., Erlau, Jg.1943,

Fritz Rick, Oberstudienrat, Dresden, Jg. 1928,

Peter Salzmann, Journalist, Dresden, Jg. 1938,

Wolfgang Schälike, Dr. Ing, Oberst a. D., Dresden, Jg. 1937,

Horst Schneider, Prof. Dr. phil., Dresden, Jg. 1927,

Rudolf Scholz, Studienabschluss Violine und Pädagogik, Dresden, Jg. 1939,

Günter Strobel, Dipl.-Päd., Oberst a. D., Dresden, Jg. 1936,

Rolf Ziegenbein, Dr. rer. mil., Dresden, Jg.1934,

    

Vorstellung des Buches s.u. Veranstaltungen 

Bestellungen an :

Herrn Eberhard König  
Pfeifferhannsstr. 10/701 
01307 Dresden

E-Mail: eberhard.koenig(at)mv-dresden.de

 

 

Erklärung der Gemeinschaft für Menschenrechte im Freistaat Sachen (GMS)

anlässlich des Tages der Menschenrechte 2015

Frieden schaffen ohne Waffen

Eingedenk der Losung der Vereinten Nationen „alle Menschenrechte für alle Menschen" fordern wir die Bundesregierung und alle Abgeordneten auf, die Menschenrechtskonven-tionen zu verwirklichen und die Völkerrechtsprinzipien entsprechend Artikel 25 des Grundgesetzes strikt einzuhalten.

Das oberste Menschenrecht ist das Recht auf  Leben und ein Leben in Frieden.
Die Erfahrungen seit dem 11.09.2001  mit dem „Krieg gegen den Terror“ zeigen, dieser Krieg ist Terror und fördert Terror. Menschenrechte und Völkerrecht verlangen:

- Alle Einsätze der Bundeswehr out of area müssen sofort eingestellt werden.

- Die BRD muss aus dem Kriegs - und Aggressionsbündnis NATO austreten.

- Alle Atomwaffen, die auf deutschem Boden lagern, müssen verschwinden.

- Rüstungsproduktion und der Rüstungsexport müssen eingestellt werden.

Die neue Unübersichtlichkeit der geostrategischen Situation in der Welt verlangt nach Diplomatie, Interkulturalität und Sicherheit durch Verständigung und Zusammenarbeit. Dieses Anliegen deutscher Außenpolitik muss aus menschenrechtlicher Sicht mit absoluter Priorität verfolgt werden und darf nicht durch Beteiligung an Kriegshandlungen untergraben werden.

Der Krieg wird den Tod nach Deutschland zurückbringen.

Ansprechpartner:

GMS

Dr. Eberhard König  1. Sprecher

Eberhard.koenig@mv-dresden.de

 

 

An Parteien, Organisationen und Persönlichkeiten der Stadt Dresden und Umgebung, denen es Bedürfnis ist, den 8. Mai 2015 als 70. Jahrestag der Befreiung zu würdigen


Sehr geehrte Dresdner,


der 8. Mai 1945 war eine Zäsur für die Weltgeschichte wie für Dresden. Die Alliierten hatten den menschenfeindlichen Faschismus besiegt. In Europa ruhten die Waffen. Die Dresdner konnten inmitten der Trümmer aufatmen. Die Festlegungen der Siegermächte bestimmten nach der bedingungslosen Kapitulation ihr Schicksal. Das gilt auch für die lange Periode des kalten Krieges, in der sich die Deutschen in Ost und West schließlich durch den Raketenzaun sahen.


Seit 1990 stehen ähnliche Fragen, die mit dem zweiten Weltkrieg und seinen Folgen verbunden sind, wieder auf der Tagesordnung deutscher Politik: Krieg oder Frieden bei der Gestaltung der Außenpolitik, Rüstung oder Rüstungsverzicht bei der Durchsetzung deutscher Interessen, Frieden schaffen ohne Waffen oder Gewalt-„Frieden" mit Waffen, Völkerverständigung oder Feindschaft, freundschaftliche Beziehungen auch zu Russland oder Feindschaft wie sie Hitlerdeutschland praktiziert hat. Die Dresdner kennen die Folgen.


Nach den Erfahrungen mit dem offiziellen Umgang mit Erinnerungsdaten zur jüngsten Geschichte muss angenommen werden, dass auch der 8.Mai 1945 wieder Gegenstand einer Erinnerungsschlacht werden wird. Für Demokraten bedeutet das - aktives Eintreten für die geschichtliche Wahrheit und das Vermächtnis der Hitlergegner. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Dem soll auch die von der GMS kurz vor dem 70. Jahrestag der Befreiung erarbeitete und herauszugebende Dokumentation dienen, in der frühere und aktuelle Forschungen, Berichte und Publikationen genutzt werden. Das Inhaltsverzeichnis des geplanten Buches finden Sie unten.


Die Finanzierung des Projekts erfolgt über das Konto der GMS. Die Autoren arbeiten ohne Honorar. Die Verlags- und Druckkosten müssten durch interessierte Sponsoren aufgebracht werden. Sponsoren können Organisationen und Institutionen und Einzelpersonen sein. Die Spende kann ohne Bedingung erfolgen. Sie kann aber auch an die Auslieferung einer gewünschten Zahl von Büchern gebunden sein.
Die GMS dankt Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen


i.A. des Präsidiums der GMS

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

         Vorwort von Ernst Woit

   1.      Das Jahr 1945 als weltgeschichtliche Zäsur
         Herausgeber 

   2.      Gedenkrede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker
        
am 8. Mai 1985
        
Auszug  

   3.   Elbflorenz in der Schlussphase des zweiten Weltkrieges
        
Dresdens  Zerstörung  in  der Aktion  „Thunderclap“

        
Horst Schneider 

   4.   Die Befreiung Dresdens durch die Sowjetarmee am 8. Mai 1945
        
Lausitzer Kalender 

   5.   Die wirtschaftliche Lage der Trümmerstadt Dresden nach der Befreiung
       
 Reinhard Balzk 

   6.   Brücken verbinden die Stadt – der Wiederaufbau der Elbebrücken in Dresden
        
Ludwig Jenichen 

   7.   Wie ich die Befreiung vom Faschismus erlebte.
         Arthur Schmerl (gest.2011)                                                  

  
8.      Ein Tag, der alles veränderte.  „Mein“ 8. Mai 1945                                                                                  Prof. Ziegenbein 

  
9.      Der naive Mut, sich selbst treu zu bleiben
         Walter Feurich  (gest. 1981) 

 
10.   Am 8. Mai 1945 in Kriegsgefangenschaft
        
Hans Modrow 

 
11.   Mein Freund, der Kommandant
        
Walter Weidauer

  12. 
 Drei  „Aktivisten der erste Stunde“. Sie waren die Wegbereiter
        
Horst Schneider

 13.     Die Herstellung der Arbeitereinheit und das

    Entstehen der Blockparteien
    Horst Schneider 

       14.    Trümmerfrauen – Symbol des Neuaufbaus oder Mythos?
                Das Nationale Aufbauwerk
               
Horst Schneider

       15.
    Die demokratische Schulreform in Dresden
               
Hugo Jentsch

       16.    Die Gründung der Volkssolidarität in Dresden
              
 Jürgen Scholtyssek 

       17.    Die Verdrängung und zwiespältige Aneignung des Stuttgarter Schuldbekenntnisses von 1945 in der EKD
               
Christof Körner

       18.    So sitze ich denn zwischen allen Stühlen
               
Viktor Klemperer 

       19.    Musik und Theater in Dresden nach dem „Donnerschlag“
               
Herausgeber auf der Grundlage existierender Texte 

       20.    Wie  die Schätze der Dresdener Galerie gerettet wurden
               
Natalia Sokolowa 

       21.    Zum Beginn des Sports in Dresden nach der Befreiung
               
Dietmar Scholz 

       22.    Über Volksentscheide 1946 und „verletztes Recht auf Eigentum“
               
Tilo Fischer/Horst Schneider 

       23 .   Befreiung vom Faschismus und Chance für einen Neuaufbau ohne Imperialismus
                oder Niederlage, die einer Korrektur bedarf?
              
 Herausgeber 

       Anmerkungen zur Literatur über den Tag der Befreiung am 8. Mai 1945

   
 

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Leserbrief zur Ankündigung des ökumenischen Sozialpapiers in Die Kirche  Nr. 9/2014 S. 2 „Kirchen: Wirtschaft muss dem Gemeinwohl dienen“

Gastbeitrag von Pfarrer Dr. Christoph Körner, Erlau

Genau 17 Jahre nach dem berühmten Sozialwort „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ bringen die Leitungsgremien beider Kirchen ein Impulspapier für eine erneuerte Wirtschafts- und Sozialordnung heraus, das auf der ganzen Linie eine große Enttäuschung ist. Denn es bringt keine neuen Impulse, sondern trägt nur Eulen nach Athen, weil es offene Türen einrennt mit Aussagen, die seit Jahren bekannt sind und eher einer Kleinausgabe des Koalitionspapiers der Großen Regierungskoalition in Berlin gleicht. Man fragt sich, in welchem Milieu die Verfasser leben, wenn sie zwar an die „Option für die Armen“ erinnern aber nicht mit den Armen und Betroffenen über die gesellschaftlichen Notstände reflektieren, um zu wirklichen neuen Impulsen zu kommen. In zehn Thesen mehr lesen

 

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Neue Dokumentation der GMS

 

Mündiger Bürger und Wähler zu sein, heißt aus Wissen um und aus Verantwortung für das Gemeinwohl zu handeln.

Gemeinwohl findet seinen umfassenden und menschlichenwürdigen Ausdruck am Stand der Verwirklichung „Alle Menschenrechte für alle Menschen“ –das Leitmotiv der Wiener Menschenrechtskonferenz von 1993.

Die beiden Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen von 1968 wurden als zusammengehörend formuliert und von der Mehrheit der Länder Europa`s und der ganzen Welt  ratifiziert.

Deutsche Menschenrechtspolitik muss darauf ausgerichtet sein, die in beiden Pakten fixierten Menschenrechte auch in der Praxis, im täglichen Erleben herzustellen und uneingeschränkt zu garantieren.

 

                              

 

In der im Juni 2013 erschienen Dokumentation der „Gemeinschaft für Menschenrechte im Freistaat Sachsen “ (GMS)  mit dem Titel „Menschenrechte in Sachsen nach der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993“  wird authentisch untersucht, was Menschenrechtspolitik von Bundes- und Landesregierung, von Bundestag und Landtagen seit 1993 erreicht und nicht erreicht hat, um daraus die Anforderungen an eine neu zu wählende Bundesregierung  abzuleiten.

 Heraufbeschwören oder Duldung von Gegensätzen zum „Ihr und Wir“ sind es, die Menschenrechtsverletzungen massenhaft ermöglichen.

 Wir Deutschen- Ihr Griechen“

„Wir Deutschen-Ihr Ausländer“

„Wir Weißen- Ihr Andersfarbigen“

„Wir Festangestellten-Ihr Zeitarbeiter“

„Wir Arbeitenden-Ihr Sozialhilfeempfänger“

„Wir Demokraten-Ihr Schurken“

„Wir Christen-Ihr Islamisten“

Diese Aufreihung ließe sich beliebig fortsetzen. Zeigt sie aber  – und dazu soll die Dokumentation der GMS anregen- dass jeder Mensch für Menschenrechte Verantwortung trägt und Politik diese Gegensätze verhindern muss und nicht verursachen oder verstärken darf.

Interessenten bitte hier Exemplar anfordern.

 

 

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1. Sprecher Dr. Eberhard König
2. Sprecher Werner Bohne

Anschrift
Gemeinschaft für Menschenrechte im Freistaat Sachsen
Postschließfach 120 609, 01007 Dresden
Telefon/Fax 0351-4591273 oder 49 51 857
E-Mail: Eberhard.koenig@gms-dresden.de

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