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GEMEINSCHAFT FÜR
MENSCHENRECHTE IM FREISTAAT SACHSEN e.V. |
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GMS aktuell:
Broschüre: 20 Jahre Beitrittsdeutsche und die Menschenrechte
Zum
Geleit
20 Jahre sind in der
Geschichte eines Volkes ein Zeitraum, der groß genug ist, um realistisch beurteilen zu können,
welche politischen Entscheidungen der herrschenden politischen Klasse als eher zufällig
bzw. nur an bestimmte Personen gebunden oder aber als strategisch bedeutsam einzuschätzen
sind. Zugleich sind 20 Jahre in der Geschichte eines Volkes aber auch ein Zeitraum, der
bereits groß genug für beginnendes historisches Vergessen ist. Schon bedingt durch den
natürlichen Wechsel der Generationen und verstärkt durch eine entsprechende selektive
Darstellung dieses Geschichtsabschnittes in den Massenmedien kann relativ leicht eine
einseitige Sicht und Wertung massenwirksam verbreitet werden.
Im Hinblick auf den 20.
Jahrestag des Beitritts der Deutschen Demokratischen Republik zur Bundesrepublik
Deutschland ist nicht zu übersehen, dass die DDR in den einflussreichsten Massenmedien Deutschlands
permanent höchst einseitig nach jener Ideologie dargestellt wird, die bereits der ,Hallstein-Doktrin' zugrunde lag und die Günter Gaus einst treffend als
'totalitären Antikommunismus' bezeichnet hat.
Auf diesem Hintergrund
hat sich die GMS entschlossen, anlässlich des 20. Jahrestages des Beitritts der DDR zur BRD
eine Dokumentation über menschenrechtliche Folgen dieses Beitritts zu erarbeiten,
die wir hiermit vorlegen. Ausgehend davon, dass die Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte grundsätzlich gleiche Rechte für alle Menschen fordert, lassen wir uns dabei vor
allem von Artikel 7 dieser Erklärung leiten, der lautet: „Alle Menschen sind vor dem
Gesetz gleich und haben ohne Diskriminierung Anspruch auf gleichen Schutz durch das
Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, welche
die vorliegende Erklärung verletzen würde, und gegen jede Aufreizung zu einer
derartigen Diskriminierung."
Die Dokumentation enthält folgende Abschnitte:
| Dieter Siegen / Ernst Woit: Kriminalisierung der DDR zur Diskriminierung ihrer Bürger |
| Arno Hecht: Elitewechsel |
| Dietmar Scholz / Eberhard König: Die Menschenrechte auf Arbeit und soziale Sicherheit müssen einklagbares Recht werden |
| Horst Schneider: Zum Umgang der bundesdeutschen Justiz mit Menschenrechten:
Außer Spesen nichts gewesen? Der Bundestagsbeschluss vom 13. Dezember 2007 über
die „Rehabilitierung" |
Prof. Dr. Dr. Ernst Woit 1. Sprecher d. G M S
junge welt vom 13.07.2009 S.15

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